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Arbeit in den Seniorenbegegnungsstätten unverzichtbar

PM 2020/02
Arbeit in den Seniorenbegegnungsstätten unverzichtbar
Mit großer Sorge und mit Verwunderung haben wir als Seniorenbeirat die Briefe der Stadtverwaltung an die Träger der sozialen Arbeit, speziell an die Träger von Seniorenbegegnungsstätten zur Kenntnis genommen. Es ist uns sehr wohl bewusst, dass wir zurzeit in einer für uns alle ungewohnten und schwierigen Zeit leben. Das Corona-Virus zwingt uns dazu. Viele Einschnitte müssen und werden wir hinnehmen. Dazu zählt auch die Schließung der Seniorenbegegnungsstätten. Die Mitarbeiterinnen leisten seit vielen Jahren eine bewundernswerte Arbeit, die unseren Respekt und Dank verdient. Seit der Schließung der Einrichtungen arbeiten sie im sogenannten Homeoffice und dies täglich und fast rund um die Uhr. Sie liefern auch Lebensmittel zu Bewohnern nach Hause. Sie sind erste Ansprechpartner für die vielen Fragen und Nöte der Seniorinnen und Senioren. Täglich neue Verfügungen, Hinweise, Verbote, das wirft Fragen auf – ganz besonders bei älteren Menschen. Diese Fragen müssen beantwortet werden, daher ist diese Arbeit unverzichtbar und dass auch in den nächsten Wochen, ja Monaten. Deshalb sind wir über die Nachfrage der Stadtverwaltung verwundert, ob ab Mai Kurzarbeit in den Begegnungsstätten möglich ist. Der Seniorenbeirat sagt hier sehr deutlich: NEIN. Diese wichtige Arbeit der Mitarbeiterinnen muss auch weiterhin gewährleistet sein. An wen sollen sich die Senioren wenden mit ihren Fragen, an den Krisenstab der Stadt? Wohl eher nicht, denn dieser hat genug zu tun und leistet eine nicht zu unterschätzende sehr gute Arbeit. Seniorinnen und Senioren gehören zur Risikogruppe im Zusammenhang mit der Corona-Kriese, sie sollen zuhause bleiben. Ja das ist richtig und wir als Seniorenbeirat rufen auch dazu auf: Bleiben sie zuhause! Es gibt verschiedene Hilfsangebote, die z.B. beim Einkauf helfen. Aber die Fragen, die sind da, sie müssen beantwortet werden. Deshalb müssen unsere Seniorenbegegnungsstätten personell weiterarbeiten können. Wünschen wir uns gemeinsam Gesundheit und bald auch wieder geöffnete Türen in unseren Seniorenbegegnungsstätten.

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